Hagener Referees beim Nørhalne Cup

Die Dänemark-Fahrer aus Hagen: Tobias Koll, Thomas Soltmann, Dominic Windolph, Benedict Malz, Patrick Lepperhoff, Robert Starke, Philipp Polifka Foto: Kreis Hagen
Die Dänemark-Fahrer aus Hagen: Tobias Koll, Thomas Soltmann, Dominic Windolph, Benedict Malz, Patrick Lepperhoff, Robert Starke, Philipp Polifka Foto: Kreis Hagen

Auch in diesem Jahr reisten sieben Schiedsrichter aus dem Kreis Hagen nach Dänkemark zum Nørhalne Cup 2016. Im hohen Norden waren die Unparteiischen von morgens bis abends im Einsatz, hatten aber zwischen und nach ihren Spielleitungen noch genügend Zeit, um andere Kollegen bei ihren Einsätzen zu beobachten oder sich mit Schiedsrichtern aus anderen Regionen Deutschlands sowie ganz Europa auszutauschen. „Die lockere Stimmung und die vielen Zuschauer machten das Turnier für alle Beteiligten zu einem tollen Erlebnis“, erzählte Benedict Malz, einer der sieben Hagener Unparteiischen. Besonders hervorzuheben: Mit Dominic Windolph und Tobias Koll wurde gleich zwei Hagener Schiedsrichter die Ehre zuteil, in Finalspielen eingesetzt zu werden.

Fotogalerie: Westfalenpokalfinale 2016

Am 28. Mai trafen im Finale des Krombacher Westfalenpokals die beiden Teams SG Wattenscheid 09 und Rot Weiss Ahlen aufeinander. Mit einem 3:0-Sieg sicherte sich Wattenscheid vor 3.500 Zuschauern beim Spiel unter der Leitung des westfälischen Schiedsrichter-Teams um Bastian Börner (Assistenten: Philipp Hüwe und Jörn Schäfer, Vierter Offizieller: sowie Jürgen Meller)  den „Henkelpott“ und den Einzug in den DFB-Pokal.

Fotos: David Hennig

Drei „Neue“ in der Regionalliga

Selim Erk aus dem Kreis Herne schaffte den Sprung in die vierte Liga. | Foto: David Hennig
Selim Erk aus dem Kreis Herne schaffte den Sprung in die vierte Liga. | Foto: David Hennig

Gute Neuigkeiten für Westfalen: In der Saison 2016/2017 werden drei neue Unparteiische in der Regionalliga West zum Einsatz kommen. Selim Erk, Jonathan Lautz und Max Krämer steigen zur kommenden Spielzeit in die vierte Liga auf. Dies gab der Verbandsschiedsrichterausschuss (VSA) kürzlich bekannt.

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Max Krämer

Mit Selim Erk (Kreis Herne) und Max Krämer (Kreis Münster) schafften die beiden mit Abstand Notenbesten Referees der laufenden Oberligasaison den Sprung in den westdeutschen Bereich. Die beiden Perspektivteam-Schiedsrichter überzeugten in den Beobachtungsspielen mit herausragenden Leistungen die Verbandsbeobachter, so dass die Nominierung für die Regionalliga West die logische Folge war.

Jonathan Lautz
Jonathan Lautz

Die hervorragenden Beobachtungsergebnisse im A-Juniorenbereich des DFB waren hingegen – neben den überzeugenden Leistungen in der Oberliga – für Jonathan Lautz aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein die „Fahrkarte“ in die vierte Liga. „Jonathan erhielt den neu geschaffenen ‚Ausbildungsplatz‘ für den besten Schiedsrichter der A-Junioren-Bundesliga aus dem Bereich des WFLV. Dieser Platz wird ab der kommenden Saison bis auf Weiteres jährlich neu vergeben“, teilte Michael Liedtke, Vorsitzender des VSA, mit.

Insgesamt 16 Schiedsrichter werden in der kommenden Saison in der Regionalliga West zum Einsatz kommen. Das sind neben den drei genannten Aufsteigern die Unparteiischen Lennart Brüggemann,  Alexander Ernst, Florian Exner, Marco Goldmann, Philip Holzenkämpfer,Philipp Hüwe, Fabian Maibaum, Lukas Sauer, Benjamin Schäfer, Jörn Schäfer, Christopher Schütter, Jonas Seeland und Florian Visse.

Unsere Regionalliga-Schiedsrichter im Einsatz

Börner leitet Endspiel des Westfalenpokals

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Der Drittliga-Schiedsrichter Bastian Börner wurde vom Verbandsschiedsrichterausschuss mit der Leitung des Finales des Krombacher Westfalenpokals betreut.

Wenn am Samstag, den 28. Mai, um 12.30 Uhr im Ahlener Wersestadion der Anpfiff zur Partie zwischen Rot-Weiss Ahlen und der SG Wattenscheid erfolgt, werden Börner die Assistenten Philipp Hüwe und Jörn Schäfer sowie Jürgen Meller als Vierter Offizieller an der Seitenlinie unterstützen. Dem Sieger der Partie winkt der Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

Live dabei ist an diesem Tag auch die ARD, die in drei zeitversetzten Konferenzen am „Finaltag der Amateure“ erstmals alle Landespokalfinals bundesweit überträgt. Um 12.05 Uhr beginnt der erste Live-Block. Neben dem Krombacher Westfalenpokal-Finale werden zeitgleich fünf weitere Partien in der Konferenzschaltung übertragen.

Studie zum Thema „Schiedsrichter und Medien“

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Schiedsrichter und Medien sind in der heutigen Zeit ein spannendes Feld. Das dachte sich auch Thorsten Eschmann, der im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz bis Ende Mai eine Studie mittels einer Online-Befragung durchführt. In seiner Arbeit untersucht er die Beziehung zwischen Fußball-Schiedsrichtern und den Medien. SR-Aktuell hat sich mit dem 26-jährigen Schiedsrichter aus dem Kreis Pirmasens/Zweibrücken im Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) unterhalten.

Thorsten, wieso hast Du dieses Thema gewählt? Was findest Du daran besonders interessant?
Die Fußball-Schiedsrichter stehen jedes Wochenende immer wieder im Fokus der Medien. Gerade in den hören Spielklassen wird jede strittige Entscheidung diskutiert. Aber auch in der lokalen Berichterstattung werden Schiedsrichter immer häufiger zum Thema. Da ich zum einen selbst seit zwölf Jahren als Schiedsrichter tätig bin und neben meinem Studium auch in verschiedenen Bereichen der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit arbeite, lag es nahe, mich in meiner Bachelor-Arbeit mit diesem Thema zu beschäftigen.

Hast Du bereits eine bestimmte These? Was soll Deine Arbeit zeigen?
Meine Arbeit soll die Beziehung zwischen Fußball-Schiedsrichtern und den Medien näher beleuchten und zudem auch zeigen, wie sich Fußball-Schiedsrichter über Sport, Fußball und ihre eigenen Spiele in den Medien informieren.

Ist es in Deinen Augen wichtig, dass Schiedsrichter sich mit dem Thema „Medien“ beschäftigen?
Ich denke, dass sich jeder Schiedsrichter mit den Medien beschäftigen sollte. Längst wird nicht mehr nur über die Profiligen ausführlich berichtet. Gerade das Internet und Social Media machen es möglich, dass auch jedes Amateurspiel zum Gegenstand der Berichterstattung werden kann. Zudem berichten beispielsweise die Lokalzeitungen oftmals sehr ausführlich auch über die unteren Amateurklassen. Ich denke, der Medienberichterstattung kann man sich heute als Fußball-Schiedsrichter nicht mehr entziehen

Der Bachelor-Student freut sich über jeden westfälischen Studienteilnehmer. Die Bearbeitung des Online-Fragebogens dauert circa 10 Minuten. Der Link: http://www.unipark.de/uc/BA_Eschmann/9f48/

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