Eine unvergessliche Woche

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Vom 30. Juni bis zum 05. Juli 2016 waren zehn Landesverbände zu Gast im SportCentrum Kamen-Kaiserau. Es handelte sich um die erste zentrale Sichtungsmaßnahme für die Nachwuchskicker der Landesverbände auf DFB-Ebene. Mit am Start waren Bremen, Mittelrhein, Niederrhein, Niedersachsen, Rheinland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Südwest, Thüringen und Westfalen. Der Verbands-Schiedsrichterausschuss (VSA) lud aus diesem Anlass zwölf westfälische Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen in das Sporthotel ein, welche die anstehenden Begegnungen leiteten. Die Betreuung der Schiedsrichter übernahmen Simone Horn und Michael Liedtke.

Die morgens angesetzten Spielpaarungen wurden von den Referees unter den Augen der Fußballscouts allesamt im Gespann geleitet. Das war aber noch längst nicht alles! Die Spiele wurden gefilmt und auch aus Schiedsrichtersicht beobachtet. Zum Beobachterstab gehörten neben den oben genannten VSA-Mitgliedern Egbert Engler, Markus Häbel, Oliver Topp und Torsten Werner.

Folglich stand am Nachmittag neben Kaffee und Kuchen die Aufbereitung der Begegnungen an. Dabei wurden die Schlüsselszenen mit entsprechendem Videomaterial visualisiert und in der Gruppe analysiert, um den Unparteiischen Optimierungsvorschläge für zukünftige Spielleitungen zu geben. Anschließend gab es eine Gesamtnote für jedes Schiedsrichter-Team.

Die Abende wurden genutzt, um die Gemeinschaft zu stärken. Die Spiele der Europameisterschaft wurden gemeinsam verfolgt und viele Gespräche zwischen Schiedsrichter und VSA fanden statt. Außerdem wurden die Ansetzungen für den darauffolgenden Tag bekannt gegeben. Zusätzlich referierte DFB-Fußballlehrer Christian Wimmer über das Aufbauspiel im Fußball. Welche Spielzüge gibt es eigentlich alles? Welche Räume sollten die Referees eher nicht passieren? Ziel war es, Lauf- und Passwege von Fußballern besser antizipieren zu können, um das Stellungsspiel der Schiedsrichter zu verbessern. Hier war es besonders interessant, sowohl die Sichtweise der Trainer als auch die der Schiedsrichter zu betrachten.

Der spielfreie Sonntag wurde für das Wohl der Kameradschaft genutzt. Morgens besuchten die Unparteiischen das im Kreis Unna-Hamm stattfindende Schiedsrichter-Turnier. Am Nachmittag machten sich die Schiedsrichter auf den Weg in den Gelsenkirchener Sportpark, wo sie Bubble-Soccer sowie Lasertag spielten. „ Es war eine unvergessliche Woche mit gelungenen Spielleitungen und einem tollen Team“, sagte Cengiz Kabalakli aus dem Kreis Gelsenkirchen.

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Aufsteiger zur Saison 2016/2017

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Am Ende jeder Spielzeit wird nicht nur über die Auf- und Absteiger unter den Mannschaften entschieden. Auch für die Schiedsrichter in den Verbandsspielklassen fallen am Saisonende traditionell die Entscheidungen. Am heutigen Dienstag tagte der Verbandsschiedsrichterausschuss im SportCentrum Kaiserau und gab am Abend die Aufsteiger von der Landes- bis zur Oberliga bekannt.

Der VSA nominierte mit Marcel Benkhoff, Julian Engelmann, Björn Sauer (zus. neuer Regionalliga-SRA), Tobias Severins, Felix Weller (zus. neuer Regionalliga-SRA) und Marian Zabell (zus. neuer Regionalliga-SRA) sechs neue Referees für die Oberliga Westfalen.

In die Verbandsliga steigen folgende Schiedsrichter auf: Vanessa Arlt, Lars Bramkamp, Julius Bussemeier, Tristan Eppelt, Leonidas Exuzidis, Timo Gansloweit, Patrick Holz, Dennis Joseph und Benno Verhaag.

In der Landesliga werden in der kommenden Saison folgende Unparteiische zum Einsatz kommen: Gerrit Breetholt, Inan Bulut, Gürhan Celik, Maximilian Dolch, Pascal Emrich, Timo Franz-Sauerbier, Tim Jarczyk, Cengiz Kabalakli, Jana Klaaßen, Kevin Langenströer, Johannes Liedtke, Nikolai Mester, Philipp Polifka und Jasmina von Gratowski.

VSA durch Präsidium berufen

Der Verbandsschiedsrichterausschuss 2013: Torsten Werner, Oliver Topp, Michael Liedtke, Karsten Jonsson, Simone Horn und Markus Häbel | Foto: David Hennig
Der Verbandsschiedsrichterausschuss auch für die kommenden drei Jahre: Torsten Werner, Oliver Topp, Michael Liedtke, Karsten Jonsson, Simone Horn und Markus Häbel | Foto: Archiv (2013) / David Hennig

Das Präsidium des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) ist am heutigen Montag den Vorschlägen von Michael Liedtke, dem Vorsitzenden des Verbandsschiedsrichterausschusses (VSA), gefolgt und hat die nominierten Ausschussmitglieder für die Legislaturperiode 2016 bis 2019 im Amt bestätigt.

In der kommenden Amtszeit wird es im Schiedsrichterausschuss des FLVW demnach keine personellen Veränderungen geben: Als Lehrwarte werden auch in den nächsten drei Jahren Karsten Jonsson und Oliver Topp tätig sein. Als Beisitzer werden Liedtke weiterhin Markus Häbel und Torsten Werner sowie Simone Horn zur Seite stehen. Bereits am 4. Juni wurde Michael Liedtke auf dem Verbandstag in Gütersloh von den Kreisdelegierten mit großer Mehrheit zum westfälischen „Schiedsrichter-Chef“ gewählt. Für den 56-jährigen Schwelmer ist es die zweite Amtszeit als VSA-Vorsitzender.

Liedtke auf dem Verbandstag wiedergewählt

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Der neue westfälische Schiedsrichter-Chef ist auch der alte: Michael Liedtke wurde auf dem Verbandstag am 4. Juni in Gütersloh vor 141 Delegierten und zahlreichen Gästen für eine weitere Legislaturperiode zum Vorsitzenden des Verbandsschiedsrichterausschusses (VSA) gewählt.

Michael Liedtke
Michael Liedtke

Der 56-jährige Schwelmer wird gemeinsam mit seinem Team die Arbeit somit bis 2019 im Sinne der westfälischen Unparteiischen fortsetzen. Im Geschäftsbericht des VSA blickte Michael Liedtke auf eine erfolgreiche erste Legislaturperiode mit zahlreichen Aufsteigern in die regionalen und bundesweiten Spielklassen zurück. „Die Erfolge gebühren den jeweiligen Schiedsrichtern selbst, aber der jetzige VSA und seine Vorgänger haben Weichen gestellt und sich unermüdlich für die Fortbildung und Verbesserung des Umfeldes im Schiedsrichterbereich eingesetzt“, so Liedtke. Auch aufgrund dessen sprachen Liedtke die anwesenden Delegierten mit überzeugender Mehrheit erneut das Vertrauen aus.

Walaschewski neuer FLVW-Präsident
Der neue FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski bei seiner Antrittsrede | Foto: FLVW
Der neue FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski bei seiner Antrittsrede | Foto: FLVW

Der neue Verbandspräsident ist für die westfälischen Schiedsrichter ebenfalls kein Unbekannter: Gundolf Walaschewski vertrat über drei Legislaturperioden von 2004 bis 2013 als Vorsitzender des Verbandsschiedsrichterausschusses die Interessen der Spielleiter im Beirat und dem Präsidium und war zudem zwischen 1989 und 2004 Lehrwart im Verband. Der 63-jährige hatte zudem drei Jahre den Vorsitz des Verwaltungsrates inne bis er 2013 den Vorsitz des Ausschusses für Vereins- und Verbandsentwicklung übernahm. Walaschewski folgte auf Hermann Korfmacher, der zum Ehrenpräsidenten des FLVW ernannt wurde.

Ehrenring für Hans Voß
Hans Voß
Hans Voß

Eine besondere Ehre wurde auf dem Verbandstag zudem einem weiteren Unparteiischen zuteil: Hans Voß aus dem Kreis Münster erhielt den Ehrenring – die höchstmögliche Auszeichnung des Verbandes – für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Kreis und im Verband. Der 87-jährige kümmerte sich im erweiterten Mitarbeiterstab des VSA unter anderem um die Trainerausbildung im SportCentrum Kaiserau. Insgesamt über 30 Jahre saß Voß in der Lehrgangsleitung und brachte angehenden Coaches das Regelwerk näher. Auch bei den Wochenlehrgängen für Westfalens Nachwuchsschiedsrichter wirkte der ehemalige DFB-Schiedsrichter bis zum vergangenen Jahr an der Seite von Peter Müller mit.

Fotogalerie: Westfalenpokalfinale 2016

Am 28. Mai trafen im Finale des Krombacher Westfalenpokals die beiden Teams SG Wattenscheid 09 und Rot Weiss Ahlen aufeinander. Mit einem 3:0-Sieg sicherte sich Wattenscheid vor 3.500 Zuschauern beim Spiel unter der Leitung des westfälischen Schiedsrichter-Teams um Bastian Börner (Assistenten: Philipp Hüwe und Jörn Schäfer, Vierter Offizieller: sowie Jürgen Meller)  den „Henkelpott“ und den Einzug in den DFB-Pokal.

Fotos: David Hennig

Drei „Neue“ in der Regionalliga

Selim Erk aus dem Kreis Herne schaffte den Sprung in die vierte Liga. | Foto: David Hennig
Selim Erk aus dem Kreis Herne schaffte den Sprung in die vierte Liga. | Foto: David Hennig

Gute Neuigkeiten für Westfalen: In der Saison 2016/2017 werden drei neue Unparteiische in der Regionalliga West zum Einsatz kommen. Selim Erk, Jonathan Lautz und Max Krämer steigen zur kommenden Spielzeit in die vierte Liga auf. Dies gab der Verbandsschiedsrichterausschuss (VSA) kürzlich bekannt.

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Max Krämer

Mit Selim Erk (Kreis Herne) und Max Krämer (Kreis Münster) schafften die beiden mit Abstand Notenbesten Referees der laufenden Oberligasaison den Sprung in den westdeutschen Bereich. Die beiden Perspektivteam-Schiedsrichter überzeugten in den Beobachtungsspielen mit herausragenden Leistungen die Verbandsbeobachter, so dass die Nominierung für die Regionalliga West die logische Folge war.

Jonathan Lautz
Jonathan Lautz

Die hervorragenden Beobachtungsergebnisse im A-Juniorenbereich des DFB waren hingegen – neben den überzeugenden Leistungen in der Oberliga – für Jonathan Lautz aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein die „Fahrkarte“ in die vierte Liga. „Jonathan erhielt den neu geschaffenen ‚Ausbildungsplatz‘ für den besten Schiedsrichter der A-Junioren-Bundesliga aus dem Bereich des WFLV. Dieser Platz wird ab der kommenden Saison bis auf Weiteres jährlich neu vergeben“, teilte Michael Liedtke, Vorsitzender des VSA, mit.

Insgesamt 16 Schiedsrichter werden in der kommenden Saison in der Regionalliga West zum Einsatz kommen. Das sind neben den drei genannten Aufsteigern die Unparteiischen Lennart Brüggemann,  Alexander Ernst, Florian Exner, Marco Goldmann, Philip Holzenkämpfer,Philipp Hüwe, Fabian Maibaum, Lukas Sauer, Benjamin Schäfer, Jörn Schäfer, Christopher Schütter, Jonas Seeland und Florian Visse.

Unsere Regionalliga-Schiedsrichter im Einsatz

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