Eine moderne Ausrichtung

Der neue Vorsitzende des Verbandsschiedsrichterausschusses (VSA) heißt Michael Liedtke. Der langjährige Beisitzer und Stellvertreter von Gundolf Walaschewski übernahm nach dem Verbandstag die Rolle an der Spitze der westfälischen Schiedsrichter. David Hennig unterhielt sich mit dem neuen Vorsitzenden über die Ausschussarbeit, Mitarbeiter und Kernthemen.

Michael, was ändert sich als Ausschussvorsitzender jetzt für Dich?

Michael Liedtke: Nach meiner Wahl, aber auch in den letzten Wochen davor bekam ich deutlich mehr Anfragen zum Schiedsrichterbereich. Viele Telefonate und eine größere Anzahl an E-Mails gehören jetzt zu meinem Alltag. Dies betrifft insbesondere allgemeine Fragen zum Schiedsrichterwesen. Die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Gremien im Verband und seinen Kreisen wird jetzt deutlich intensiver erfolgen und natürlich in dieser Form eine Veränderung darstellen. Die letzten Jahre war ich meist im Hintergrund tätig, seit meiner Wahl zum Verbandsschiedsrichterobmann habe ich den Hut auf, wie man so schön sagt.

Was wirst Du von Deinem Vorgänger Gundolf Walaschewski übernehmen? Was wirst Du vielleicht anders machen?

Michael Liedtke: Eines vorweg: Gundolf hat für das Schiedsrichterwesen in Westfalen Herausragendes geleistet. Er hat mit seinem Team in den letzten neun Jahren diesen Bereich modernisiert und verantwortungsvoll den notwendigen Gegebenheiten Rechnung getragen. Genau diese moderne Ausrichtung der Ausschussarbeit will ich fortsetzen, natürlich immer wieder hinterfragen und bei erkannter Notwendigkeit auch entsprechende Änderungen vornehmen.

Dein „Wunschteam“ wurde im Amt bestätigt. Was zeichnet Deine Ausschussmitarbeiter aus?

Michael Liedtke: Meine berufenen Ausschussmitglieder zeichnet sowohl hohe soziale als auch fachliche Kompetenz aus. Dies wird, da bin ich mir sicher, den Schiedsrichtern, den Vereinen und auch dem Verband gut tun. Die Berufung von Simone Horn ist zur Stärkung des Frauenfußballs erfolgt und hatte keinerlei „Quotengründe“. Auch dies soll die moderne Ausrichtung des Ausschusses nochmals unterstreichen.

Was ist Dir in der gemeinsamen Ausschussarbeit wichtig?

Michael Liedtke: Offenheit und ein ehrliches Miteinander sind mir bei der Zusammenarbeit besonders wichtig. Mit den Mitgliedern meines Teams arbeite ich bereits seit Jahren zusammen und deshalb kann ich sagen, dass diese Voraussetzungen bei dieser Besetzung des Verbandsschiedsrichterausschusses ganz sicher gewährleistet sind.

Welche Themen liegen Dir besonders am Herzen?

Michael Liedtke: Das „Wir-Gefühl“ unter den Schiedsrichtern zu fördern, die Kommunikation mit anderen Gremien zu verbessern und die Stärkung des Schiedsrichterwesens durch eine Veränderung der Außendarstellung sind mir besonders wichtig. Darüber hinaus möchte ich für alle ein vertrauensvoller Ansprechpartner sein.
Vielen Dank!  

David Hennig
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David Hennig

ist als Schiedsrichter in der Oberliga Westfalen und in der Regionalliga als Assistent aktiv. In seinem Heimatkreis Herne ist er als Lehrwart tätig. Als ausgebildeter Redakteur arbeitete er mehrere Jahre im Bereich Public Relations, bevor er im April 2016 sein Studium der Fächer Deutsch und Geschichte mit dem Ziel Lehramt fortsetzte. Seit Januar 2009 ist er als Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit des Verbandsschiedsrichterausschusses für die Inhalte von Schiedsrichter-Aktuell verantwortlich.
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