Historie

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„Jedem Ende wohnt ein Anfang inne“, schrieb damals Westfalens Schiedsrichter-Chef Gundolf Walaschewski, als die erste Ausgabe der SR-Aktuell online am 21. Dezember 2005 erschien. Sie folgte auf die eingestellten Schiedsrichterseiten in der Printausgabe des Westfalensports. Diese „Aktuellen Nachrichten für Schiedsrichter im FLVW“ stellten nun die beiden Verbandslehrwarte Günther Baumgärtel (†) und Karsten Jonsson für das Internet als PDF-Newsletter zusammen.

Der Vater von Schiedsrichter-Aktuell online: Günther Baumgärtel (†)
Der Vater von Schiedsrichter-Aktuell online: Günther Baumgärtel (†)

Der ehemalige FIFA-Referee Günther Baumgärtel, der Erfinder und Macher von „SR-Aktuell“, verstarb jedoch am frühen Morgen des 19. Juli 2007 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Es lag ihm am Herzen, dass „SR-Aktuell“ auch weiterhin erscheint und die Schiedsrichter in Westfalen und darüber hinaus über die aktuellen Geschehnisse informiert. Noch wenige Tage vor seinem Tod bat er seine engsten Mitarbeiter und Freunde um die Fortsetzung dieses regelmäßig erscheinenden Newsletters. Karsten Jonsson übernahm daraufhin vorerst allein die Verantwortung für das Medium. Der Nachfolger von Günther Baumgärtel, der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Rainer Werthmann, unterstützte von nun an Karsten Jonsson neben der Lehrarbeit ebenfalls bei den redaktionellen Aufgaben für SR-Aktuell.

SR-Aktuell erschien jedoch nur noch sehr unregelmäßig. Die personellen und zeitlichen Ressourcen ließen es nicht anders zu. Auch hier bedeutete das Ende einen Neuanfang: im Dezember 2008 wurde schließlich mit David Hennig ein weiteres Redaktionsmitglied für SR-Aktuell gewonnen. Der „Neue“ stieß nicht nur eine optische Neuausrichtung des „Newsletters“ an, sondern überarbeitete auch das Konzept. Bereits im Februar 2010 erhielt das Online-Magazin erneut einen neuen Anstrich: SR-Aktuell orientierte sich durch sein Querformat nun am Anzeigemedium „Bildschirm“. Erstmals sollte das Magazin auch eine Titelseite erhalten. Es folgten feste Rubriken und der Umfang wuchs stetig. Ein Arbeitsaufwand, der für die dreiköpfige Redaktion auch aufgrund der anderen ehrenamtlichen Aufgaben nicht immer gestemmt werden konnte. Im Dezember 2012 stießen dann Gregor Werkle (nicht mehr aktiv) und Leonidas Exuzidis zu dem Redaktionsteam, bevor Mitte 2013 Rainer Werthmann aufgrund seiner weiteren Verpflichtungen auf DFB-Ebene sowohl sein Amt als Verbandslehrwart niederlegte als auch die Redaktion verließ.

Das Jahr 2013 brachte nur vier Ausgaben hervor, was das Redaktions-Team erneut nach einer Lösung suchen ließ. Dem Aktualitätsgedanken von „Schiedsrichter-Aktuell“ wurde mit Ausgaben im Dreimonatsrhythmus schließlich nicht mehr entsprochen. Schweren Herzens wurde deshalb nach neun Jahren und 94 Ausgaben das vorläufige Ende der PDF-Ära beschlossen. Aber auch hier galt das Ende-Anfang-Prinzip: Schiedsrichter-Aktuell 2.0 war geboren.

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