Nachwuchs-Schiedsrichterinnen treffen sich in Hennef

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Der WFLV führte Ende Februar erstmals mit 23 Frauen und Mädchen in der Sportschule Hennef einen Nachwuchslehrgang für Schiedsrichterinnen aus allen drei Landesverbänden durch.

Das Treffen begann mit einer „Kennenlernrunde“, bei der sich jede Schiedsrichterin vorstellte und kurz  über sich selbst und ihre Tätigkeit berichtete. Einer Unparteiischen wurde jedoch besondere Aufmerksamkeit geschenkt: Marina Wozniak, DFB-Schiedsrichterin und FIFA-Assistentin, war ebenfalls für den Lehrgang angereist und referierte über ihren Werdegang. Dabei ließ sie nichts aus, erzählte von positiven, als auch von weniger positiven Ereignissen, von Erfolgen als auch von Rückschlägen. „Das ließ sie sehr sympathisch und bodenständig wirken“, sagte Elham Mehri, Schiedsrichterin aus dem Kreis Bochum. Ebenfalls berichtete sie von der schönen aber auch harten Zeit während der FIFA-Turniere. Denn wer zur Elite gehören wolle, müsse auch dementsprechende Leistung erbringen. Dabei wurde schnell deutlich, dass körperliche Fitness und gute Regelkenntnisse die Grundvorrausetzungen sind, um als Schiedsrichterin erfolgreich zu sein. Denn in Zukunft werde es noch schwieriger, in den DFB-Bereich aufzusteigen als noch vor einigen Jahren. Die Strukturveränderung der 2. Frauen-Bundesliga verringert die Aufstiegschancen erheblich.Danach berichteten die Mitglieder der jeweiligen Verbandsschiedsrichterausschüsse aus ihren Verbänden. Dabei wurden vor allem die Struktur der Schiedsrichterinnenverteilung in den Verbänden und die Anzahl der Spitzen-Schiedsrichterinnen erläutert. Es wurde ein neues Konzept erarbeitet: Unabhängig davon, wie viele Schiedsrichterinnen ein Verband aufweist, kommen zukünftig nur noch die besten Schiedsrichterinnen in der 1. und 2. Frauen-Bundesliga zum Einsatz -unabhängig davon, aus welchem Landesverband sie kommen. „Aus dem Lehrgang nehme ich für mich mit, dass ich mich körperlich und regeltechnisch weiterentwickeln möchte, weil dies notwendig ist, um als Schiedsrichterin und Assistentin erfolgreich zu werden“, zog Mehri ihr persönliches Fazit.

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