Schiedsrichter medial zurück unter dem Dach des Verbandes

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Unter www.schiedsrichter-aktuell.de fanden Interessierte bislang alle Neuigkeiten und Wissenswertes rund um das Thema Schiedsrichter sowie viele weitere Informationen der westfälischen Unparteiischen. Mit dem Neustart von FLVW.de im August 2016 sind die Schiedsrichter medial zurück unter das Dach des Verbandes gekehrt.

FLVW.de ist nun der schnelle Weg zu allen Informationen – auch für das Schiedsrichterwesen. Mit dem Neustart der FLVW-Seite findet das Informationsmedium des Verbands-Schiedsrichter-Ausschusses (VSA) „Schiedsrichter-Aktuell“ zukünftig komplett auf FLVW.de statt. In der eigenen News-Kategorie „Schiedsrichter“ informiert der VSA weiterhin in der gewohnten Qualität und Aktualität. Zudem finden Besucher im Seitenbereich „Schiedsrichter“ alles Wissenswerte rund um den 23. Mann und die 23. Frau!

Die Internetadresse www.schiedsrichter-aktuell.de kann aber dennoch in den Favoriten verbleiben: Ab dem 11. August führt sie den Benutzer direkt auf die Newsseite der Schiedsrichter auf flvw.de. Auch die Redaktionsmitglieder David Hennig, Leonidas Exuzidis und Karsten Jonsson bleiben über die bestehenden E-Mailadressen wie gewohnt erreichbar. Die Facebook-Seite von „Schiedsrichter-Aktuell“ wird ebenfalls weiter gepflegt. Diese wird Facebook-Nutzer auch in Zukunft zusätzlich über die aktuellen News informieren.

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„Modern, dynamisch und informativ“

„Modern, dynamisch und informativ“

Natürlich wurde die neue Plattform für Schiedsrichter-Aktuell nicht von heute auf morgen aus dem Boden gestampft. Die Redaktion hat vorab einigen Schiedsrichterfunktionären in den Kreisen einen exklusiven Blick auf die neue Schiedsrichter-Aktuell ermöglicht. David Hennig ist bei den ersten Betrachtern auf Stimmenfang gegangen.

Stefan Tendyck, Lehrwart, Kreis Gelsenkirchen

Stefan Tendyck„Die neue Schiedsrichter-Aktuell gefällt mir gut, wird aber genauso vom Engagement oder der Trägheit der Schreiber abhängig sein wie die bisherige Form. Vorteil ist, dass aktuelle Informationen auch aktuell eingestellt werden können und man nicht auf die nächste Ausgabe in zwei Monaten warten muss. In Verbindung mit der Newsletter-Funktion ist man dann wirklich umgehend informiert.“

Christoph Hanck, VKSA, Kreis Ahaus-Coesfeld

Christoph Hanck„Das sieht wie gewohnt sehr professionell aus! Es wäre in dem Sinn nicht nötig gewesen, da ich die alte PDF auch schon super gemacht fand, aber das bietet so natürlich noch deutlich mehr Möglichkeiten. Die alten Artikel kommen in Zukunft sicher noch wesentlich besser zu ihrem Recht, wenn sie im Archiv leichter zugänglich sind.“

Christian Schmees, Lehrwart, Kreis Steinfurt

Christian Schmees„Diese Form von SR-Aktuell wird die westfälischen Schiedsrichter sicherlich weiter nach vorne bringen. Das Redaktionsteam geht hier mit der Zeit und somit den richtigen Weg. Die Kommunikation wichtiger und aktueller Themen wird weitaus schneller erfolgen. Dabei ist zu hoffen, dass durch diese Plattform die Zuarbeit aus den Kreisen verbessert bzw. erhöht wird, da deren Berichte sicherlich schneller veröffentlicht werden. Sehr ansprechend und Überschaubar finde ich das Design. Auch die Möglichkeit die Seiten bzw. Informationen direkt über Facebook zu teilen sehe ich positiv.“

Florian Greger, Lehrwart, Kreis Höxter

Florian Greger„Der erste Eindruck: Die „neue“ SR-aktuell ist sehr übersichtlich und aufgeräumt. Ich halte es für eine gute Idee, die Entwicklung in Richtung eines Online-Magazins zu nehmen. SR-aktuell ist informativ und gibt einen guten Überblick zu den Geschehnissen im Schiedsrichterbereich des FLVW. Ich hoffe, ihr könnt das Online-Magazin stets aktuell halten – denn das ist natürlich die Schwierigkeit bei einem solchen Vorhaben.“

Juan de Cruz Pujades, VKSA, Kreis Gütersloh

Juan de Cruz Pujades„Die neue Schiedsrichter-Aktuell gefällt mir sehr sehr gut. Modern, dynamisch und informativ – zugeschnitten auf die aktuellen Medien, die von unseren Schiedsrichtern und insbesondere auch den Jung-Schiedsrichtern genutzt werden. Lediglich für die Ü60-Schiedsrichter weiß ich nicht, ob die neue Form zu modern sein wird. Aber die meisten von Ihnen werden auch mit der Zeit gehen.“


Reinhard Pietz, VKSA, Kreis Arnsberg

pietz_reinhard_small„Die ersten Seiten von Schiedsrichter-Aktuell Online haben mir gezeigt, dass man mit der neuen Publikation den Weg aufzeigt, wie wir Schiedsrichter uns auch selbst darstellen möchten: Offen, klar strukturiert; Neuerungen aufgeschlossen und mit der Zeit gehend! Das bringt das Erscheinungsbild der neuen Seiten gut rüber. Super!“

Lars Lehmann, VKSA, Kreis Iserlohn

Lars Lehmann„Ich finde es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Mit dem jetzigen PDF-Format von SR-Aktuell haben wir bereits eine Möglichkeit der regelmäßigen Berichterstattung über News aus dem SR-Bereich im FLVW. Dieses wird jedoch durch das Online-Magazin noch einmal getopt. Sehr informativ, überschaubar und im Gegensatz zum bisherigen Format noch aktueller. Und natürlich darf bei der heutigen Entwicklung auch eine Verknüpfung zu den sozialen Netzwerken nicht fehlen, um hierüber ein größeren Empfängerkreis zu erreichen. Insgesamt eine gelungene Sache, die natürlich von der Mitarbeit der Kreise in Westfalen lebt. Daher hoffe ich hier auf zahlreiche Unterstützung.“

 

Wie ist Eure Meinung? Nutzt gerne die Kommentarfunktion und gebt der Redaktion ein Feedback.

Die neue Schiedsrichter-Aktuell

Die neue Schiedsrichter-Aktuell

Seit heute geht Schiedsrichter-Aktuell einen neuen Weg: weg von dem statischen PDF-Format hin zu einem dynamischen und Interaktion ermöglichenden Online-Magazin. Unter www.schiedsrichter-aktuell.de werden nun über den ganzen Monat verteilt Nachrichten, Geschichten und Entwicklungen im Schiedsrichterwesen behandelt.

Das Redaktionsteam rund um David Hennig, Öffentlichkeitsmitarbeiter des Verbandsschiedsichterausschusses, will mit dem neuen Konzept die Aktualität fördern. „Gerade im vergangenen Jahr war es schwierig, die monatliche Folge der Ausgaben einzuhalten. Ausgaben im Abstand von drei Monaten sind nicht sonderlich aktuell“, sagt Hennig. Darüber hinaus werden auch die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken verstärkt.  „Wir waren uns im Klaren, dass wir dadurch eine etablierte „Marke“ stark verändern“, äußerte Hennig die Bedenken. Besonders die Umstellung für „ältere“ Leser könnte schwer fallen.

Vorteile überwiegen: Bessere Verzahnung mit sozialen Netzwerken

Jedoch biete, so Hennig, die neue Form durch die stärkere Verzahnung mit den sozialen Netzwerken das Potenzial, eine breitere Gruppe zu erreichen. „Mit über 530 Fans und mehr als 1.000 Freunden auf Facebook haben wir eine gute Grundlage geschaffen, um uns mit den Schiedsrichtern in Westfalen auszutauschen. Kommunikation ist im Web 2.0 schließlich keine Einbahnstraße“, sagt der Öffentlichkeitsmitarbeiter, der die letzten 50 Ausgaben federführend betreute.

Neu: Newsletter im Zweiwochen-Takt

Darüber hinaus wird es einen zweiwöchentlichen Newsletter per E-Mail geben, der die aktuellen Beiträge auf schiedsrichter-aktuell.de anteasert. „So verpasst kein Leser mehr Neuigkeiten auf der Seite“, sagte Hennig. Aber auch die bekannten Facebook-Kanäle (SR-Aktuell Redaktion & SR-Aktuell Fanpage) sowie der neue Twitter-Kanal (@schiri_aktuell) werden die Schiedsrichter in Westfalen zukünftig noch stärker auf dem Laufenden halten.

Eine Plattform für alle Kreise

„Jedoch ändert sich nichts daran, dass wir auf die zeitnahen Mitteilungen aus den einzelnen Kreisen angewiesen sind“, bittet Hennig um verstärkte Mitarbeit. „Es finden in Westfalen so viele tolle Aktionen im Schiedsrichterwesen statt, aber niemand erfährt etwas darüber. Das ist schade“, sagte Hennig. Dem soll die neue Plattfom und die bessere Vernetzung der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Mitarbeiter in den Kreisen Abhilfe schaffen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Dem heimlichen Aufsteiger der letzten Jahre im Schiedsrichterwesen zu gratulieren ist unmöglich – denn es ist keine Person. Das Internet nämlich, mit all seinen Facetten sowie Vor- und Nachteilen ist heutzutage nicht mehr wegzudenken und gehört zum normalen Schiedsrichter-Alltag dazu.

Ein Leben im Jahre 2013 ohne Internet? Das ist nahezu undenkbar. Das Dasein als Referee wird heute massiv erleichtert und bietet viele neue Perspektiven. Parallel dazu gewinnt das sogenannte Social Media (Medien wie Facebook, Twitter etc.) immer mehr an Bedeutung. Mit 1,11 Milliarden Mitgliedern ist Facebook die mit Abstand größte Plattform im Bereich des Social Media. Schiedsrichter haben die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und/oder abzusprechen. Plötzlich sind riesige Entfernungen im Verband weniger von Bedeutung, da man die Gelegenheit hat, intensiv zu kommunizieren.

Facebook-Gruppen erleichtern das Miteinander

Zwei auf der Facebook-Plattform für Unparteiische des FLVW privat gegründete Gruppen machen dabei besonders auf sich aufmerksam. Die Gruppe „DFB-SR-Ansetzung“ zählt aktuell 153 Mitglieder und wächst in regelmäßigen Abständen. “ Die Gruppe dient dem Austausch sowie der Kameradschaft der Schiedsrichterfamilie“, erklärt Julian Hahn, überkreislich aktiver Schiedsrichter aus dem Kreis Bochum, der die Gruppe verwaltet. „Durch die Anzahl der Anfragen, um der Gruppe beizutreten, nehme ich das Interesse wahr und sehe dies als positives Feedback.“ Jedes Mitglied kann in diese Gruppe seinen Spielauftrag für das kommende Wochenende veröffentlichen und dem geneigten Beobachter ein geordnetes Gruppenbild über die Ansetzungen verschaffen.

Von Kreisliga bis zur Junioren-Bundesliga ist in der Gruppe nahezu jede Spielklasse vertreten. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich als Schiedsrichter mal über die bevorstehenden Spiele austauschen kann“, so Hahn. Der Arbeitsaufwand halte sich in einem überschaubaren Rahmen – was nicht zuletzt daran liegt, dass der Bochumer die Gruppe gerne verwaltet. Dabei sind nicht nur aktive Refeeres Mitglieder der Gruppe. Auch Beobachter und Lehrwarte tummeln bzw. tummelten sich eine Zeit lang darin.

Gruppen wachsen kontinuierlich

Nebenbei führt Julian Hahn auch die Gruppe „FLVW-Schiedsrichter“, deren Mitgliederzahl derzeit bei 427 liegt. Nahezu täglich stellen Schiedsrichter aus dem gesamten Verband bei Problemen Fragen, die im Handumdrehen beantwortet werden. Zusätzlich dient die Gruppe auf informativer Ebene – über wichtige Ereignisse in den einzelnen Kreisen. Auch die Fanpage von SR-Aktuell wächst kontinuierlich und zählt mittlerweile 532 Fans. Auch die Zahl der Freunde der SR-Aktuell-Redaktion kann sich sehen lassen: 1.018. Hier steht die Information über Themen aus dem Schiedsrichterwesen im Vordergrund – und nicht nur aus Westfalen. „Es ist eine tolle Möglichkeit, schnell und unkompliziert die Schiedsrichter in Westfalen zu informieren“, sagt David Hennig, Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit des Verbandsschiedsrichterausschusses. Die Verzahnung vom Online-Magazin Schiedsrichter-Aktuell und den Mitgliedern in den sozialen Netzwerken sei eine Win-Win-Situation. „Häufig stoße ich hier auf interessante News aus den Kreisen oder spannende Geschichten von einzelnen Schiedsrichtern“, sagt Hennig.

Viele Kreise des Verbandes haben auch eine eigene Facebook-Seite oder -Gruppe erstellt, die die Besucher regelmäßig mit neuen Informationen versorgt. Die Plattform der Schiedsrichtervereinigung Herne beispielsweise hat derzeit 240 „Gefällt mir-Angaben“, zu denen auch einige Spieler, Vereinsfunktionäre und Pressevertreter zählen. Aber auch die Kreise Bochum, Münster, Ahaus-Coesfeld, Steinfurt und Höxter – um nur einige zu nennen – haben größtenteils geschlossene Gruppen gegründet, in denen ein reger Austausch stattfindet. Neben einer Plattform im Bereich des Social Media betreiben die meisten Kreise auch eine eigene Homepage, auch wenn das Feld der reinen und aktuellen Schiedsrichterpräsenzen noch überschaubar ist. Viel Arbeit für den Webmaster, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen, sollte man meinen. „Es ist schön, wenn man den eigenen Kreis und sich als Schiedsrichter-Gemeinschaft repräsentieren kann“, so Boris Bejmowicz, Obmann im Kreis Herne.

Neben Chancen auch Risiken

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Immer wieder laufen die Schiedsrichter in Gefahr, sich über öffentliche Netzwerke selbst angreifbar zu machen. Getrost nach dem Motto „manchmal ist weniger mehr“ ist es für die Referees womöglich besser, Aktivitäten in solchen Netzwerken zu reduzieren. Aber auch dann ist und bleibt man nicht geschützt. Selbst vor Beleidigungen und Bedrohungen via eines sozialen Netzwerkes machen Spieler, die mit Entscheidungen der Referees nicht einverstanden sind, keinen Halt. Erst kürzlich wurde ein Spieler von ETuS/DJK Schwerte für drei Monate gesperrt, nachdem er einen Schiedsrichter Stunden nach dem Spiel verbal attackierte. „Wir Schiedsrichter sollten uns unbedingt bei Veröffentlichungen sehr zurück halten und uns nicht angreifbar machen“ mahnt Michael Liedtke, Verbands-Obmann des FLVW. „Neutralität in jeglicher Hinsicht ist sehr wichtig.“

Das DFB-Net – unscheinbar, aber genial

Auch wenn es nicht originär in den Bereich der sozialen Netzwerke spielt: Papierspielberichte sind schon lange Vergangenheit, die Digitalisierung ist auch hinsichtlich der organisatorischen Aufgaben des Schiedsrichters bereits erfolgt. Woche für Woche, Spiel für Spiel wird das DFB-Net genutzt, das Vereinsverantwortlichen, Schiedsrichtern, Staffelleitern und Journalisten eine Menge Arbeit abnimmt. Der Stellenwert des Portals ist unbestritten – und bricht es mal zusammen, kommt die Situation auf den meisten Sportplätzen totaler Anarchie gleich.

Ein Interview zu dem Thema mit dem Vorsitzenden des VSA findet Ihr hier: Drei Fragen an Michael Liedtke

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